Mitglieder begleiten Mitglieder: DGSS-Mentoring

Immer wieder erreichen die Berufskommission der DGSS (BeKo) Anfragen von Absolvent*innen aus den sprechwissenschaftlichen und sprecherzieherischen Studiengängen. Sie suchen Begleitung beim Einstieg ins Berufsleben, wollen sich auf dem Arbeitsmarkt genauer orientieren und gerne in Austausch mit erfahrenen Kolleg*innen treten.

So viele Fragen wollen gerade beim Berufseinstieg geklärt werden: wie viel kann ich für eine Trainingsstunde Sprecherziehung verlangen? Wie komme ich in die Künstlersozialkasse? Wie sieht eine gute Auftragsklärung vor einem Seminar aus? Wie sorge ich für Folgeaufträge? Wie finde ich meine Spezialisierung in unserem riesigen Arbeitsfeld? Was sind gute Übungen in der Gesprächsrhetorik? ...

Mentoring – bringt Menschen in unterschiedlichen Phasen des Berufslebens zusammen

Bei vielen dieser Fragen ist es toll, einen „alten Hasen“ des Fachs oder bereits etablierte Kolleg*innen an der Hand zu haben, die man fragen kann und die bereit sind, mit einem gemeinsam nachzudenken und den eigenne Weg zu finden.

Daher hat sich die BeKo entschlossen, ein DGSS-Mentoring-System zu initiieren, welches „Neulinge“ und erfahrene Kolleg*innen des Fachs zusammenbringt.

DGSS-Mentoring – ein individueller Prozess, der das persönliche Netzwerk und das ganze Fach stärkt

Wir verstehen unter „Mentoring“ eine niedrigschwellige Möglichkeit, in Kontakt zu treten und über einen gewissen Zeitraum im Austausch zu sein. Die Themen, Verabredungen und Formate sind dabei frei wählbar, es geht um das Miteinander.

Die Beko-AG „DGSS-Mentoring“ unterstützt dabei.

DGSS-Mentoring – Wer, mit wem, wie. ...

WER: 
Für wen ist das Mentoring der DGSS gedacht?

„Mentees“ sind Absolvent*innen eines Studiengangs Sprechwissenschaft/Sprecherziehung (oder Vergleichbares); Berufseinsteiger*innen; Berufs-Umsteiger*innen oder Wiedereinsteiger*innen, die Fragen haben und sich darüber austauschen wollen.

 

MIT WEM:
Wer bietet Begleitung im Rahmen des DGSS-Mentorings an?

„Mentor*innen“ sind Mitglieder der DGSS oder deren Landesverbände, die sich als potenzielle Mentor*innen angemeldet haben. Sie sind offen für eine Mentorenschaft und bereit, in einem selbstbestimmten Rahmen Zeit und Erfahrungen mit „ihrem“ Mentee zu teilen.

 

Wie lange dauert ein Mentoringprozess?

Die Dauer einer Mentorenschaft ist sehr davon abhängig, wie die Frage gelagert ist, die der*die Mentee mitbringt. Nach maximal 12 Monaten sollte das Mentoringpaar aber einmal reflektieren, wie und ob es weiter machen will. So haben gegebenenfalls auch andere einmal eine Chance, sich mentorieren zu lassen.

Wie findet häufig das Mentoring statt?

Wie häufig das Mentoring stattfindet, liegt ganz an den Bedürfnissen der Partner*innen.

Wir empfehlen, möglichst frühzeitig in einem Mentoringprozess zu klären, wie viele Gespräche geführt werden und in welchem ​​Turnus sie stattfinden sollen.

Wo findet das Mentoring statt?

Das Mentoringgespann kann sich an jedem beliebigen Ort treffen: online und offline, je nach Bedürfnissen und Möglichkeiten.

Wie finden Sie sich als Mentee und Mentor*in des DGSS-Mentorings? 

Dafür gibt es die AG DGSS-Mentoring. Sie finden für Suchende (= Mentee) passende Mentor*innen. Nachdem ein standardisierter Fragebogen sowohl von Mentee als auch Mentor*in ausgefüllt wurde, werden von der AG Vorschläge für den Matchingprozess unterbreitet.

Welche Vorbereitung ist für das Mentoring sinnvoll?

Mentor*in: Hier liegt die Vorbereitung darin, die wichtigsten Informationen über den eigenen Werdegang, die eigenen Erfahrungen und Stärken zu identifizieren. Dafür hat die AG Mentoring den „Fragebogen Mentor*in“ entwickelt, den sie an Interessenten schickt. Die oder der Mentor*in schickt ihn dann ausgefüllt per Mail an die AG Mentoring (mentoring@dgss.de) zurück.

Mentee: Hier liegt die Vorbereitung darin, das eigene Anliegen so klar wie möglich zu umreißen und das Wichtigste über sich in Worte zu fassen. Auch dafür hilft ein Fragebogen, der „Fragebogen Mentee“, der von der AG an Interessenten geschickt wird. Die oder der Mentee schickt ihn dann per Mail an die AG Mentoring (mentoringdgssde) zurück.

Wann beginnt ein Mentoringprozess?

Nachdem die AG einen Vorschlag für potenzielle Mentor*innen genannt hat, meldet sich der*die Mentee selbständig bei der genannten Person, vereinbart Termine und Treffpunkt – und los geht's.

Was ist noch wichtig für einen erfolgreichen Mentoringprozess?

Damit die AG Mentoring das Verfahren des Matching und der Prozessbegleitung verbessern kann, baten wir nach dem ersten Treffen um eine kurze Rückmeldung an die AG über die Passung.